Die durch die Stiftung initiierten Torgespräche sind eine nach dem Sitz der Stiftung am Brandenburger Tor benannte Veranstaltungsreihe, die im Max Liebermann Haus stattfindet. Sie dient als Plattform für Vorträge, Lesungen und Diskussionen und zu aktuellen wissenschaftlichen Themen. In zwei verschiedenen Reihen: "Sonden in die Zukunft" und "Sonden in Wissenschaft" treten Wissenschaftler, Autoren und Zukunftsforscher in einen Dialog.

- Public Health (ab 2012)
- Sonden in die Wissenschaft (2002 - 2005)
- Sonden in die Zukunft (2006 - 2011)


Dienstag, 30. Juni 2015, 19.30 Uhr
Komplexität – Ein Podiumsgespräch
Mit Prof. Dr. med. Detlev Ganten, Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard F. Hüttl und Tomás Saraceno

Komplexität und Komplexitätsbewältigung sind gleichermaßen zu Modebegriffen wie auch zu Schlüsselbegriffen der Moderne avanciert. Etwa seit der Mitte des 20.Jahrhunderts  sehen wir uns mit einer immer größeren Zahl von wissenschaftlichen und technologischen Entwicklungen, von Denk- und Handlungsmustern, Lebensauffassungen und  Weltanschauungen konfrontiert, die nicht zuletzt aufgrund der Informationstechnologie unsere Welt zu einem globalen Dorf gemacht haben. Diese weltumspannende mediale und physische Vernetzung hat Folgen für Politik und Wirtschaft, Kunst und Kultur – sie verändert aber auch die wissenschaftliche Forschung und die  Arbeits- und Lebenswelt jedes Einzelnen.
Die Fragen wie man Entscheidungen treffen kann, wenn in dynamischen Systemen nicht alle Folgen des Handelns absehbar sind und wie eine Komplexitätsreduktion zu erreichen ist, gewinnen zunehmend an Bedeutung.
Darüber sprechen der Geoforscher Reinhard Hüttl, der Mediziner Detlev Ganten und der Performance- und Installationskünstler Tomás Saraceno.

Prof. Dr. med. Detlev Ganten studierte Medizin. Er ist Vorsitzender des Stiftungsrates der Stiftung Charité und Vorsitzender des gemeinsamen Kuratoriums der Max-Planck-Institute für Kolloid- und Grenzflächenforschung und für Molekulare Pflanzenphysiologie sowie Präsident des World Health Summit.

Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard F. Hüttl studierte Boden- und Forstwissenschaften. Er ist wissenschaftlicher Vorstand und Sprecher des Vorstandes des Deutschen GeoForschungsZentrum, Präsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften sowie Vizepräsident der Helmholtz-Gemeinschaft.

Tomás Saraceno studierte Architektur und Kunst. Er ist Performance- und Installationskünstler und stellte u.a. im Metropolitan Museum of Art, New York, im Hamburger Bahnhof, Berlin sowie auf der Bienale in Venedig aus.
Moderation: Jörg Taszman

Das Podiumsgespräch wird teilweise in Englisch geführt.

Begrüßung
Dr. Pascal Decker
Geschäftsführender Vorstand
Stiftung Brandenburger Tor

Empfang bis 22.Uhr-



Mittwoch, 13. Mai um 19:30 Uhr
Komplexität - Entscheiden und Handeln in der Wissensgesellschaft
Ein Vortrag von Dr. Eva-Maria Jung

Durch den digitalen Wandel und die globale Vernetzung hat sich unser Leben zweifelsohne stark verändert. Vor diesem Hintergrund ist „Komplexität“ zu einem Schlüsselbegriff in den Wissenschaften und den Medien geworden. Welche Auswirkungen haben die neueren Entwicklungen auf unsere Entscheidungsfindung und Handlungspraxis? Und wird die Welt tatsächlich immer komplexer oder empfinden wir dies nur so?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Vortrags, der den Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe zu den Themen Komplexität und Entscheidungen bildet. Antworten werden mithilfe einiger philosophischer Überlegungen gesucht, die bis in die Antike zurückreichen. Zudem werden auch aktuelle Untersuchungen zur Informationsverarbeitung aus den Kognitionswissenschaften berücksichtigt.

Dr. Eva-Maria Jung ist Geschäftsführerin des Zentrums für Wissenschaftstheorie und Mitarbeiterin am philosophischen Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Darüber hinaus ist sie stellvertretende Sprecherin des Jungen Kollegs der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und Künste. Sie studierte Philosophie, Mathematik und Physik in Freiburg, Rom und Berlin und wurde 2009 in Bochum in Philosophie promoviert. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie sowie in der Philosophie des Geistes.



Donnerstag, den 11. Dezember 2014, 18 Uhr
Energienetze der Zukunft
Überfordert uns die Energiewende?

Vorlesung der Technikwissenschaftlichen Klasse der
Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Stiftung Brandenburger Tor

Mit Christian Rehtanz,
Technische Universität Dortmund, Mitglied der BBAW

Energiewende Ja! – Aber auch vor meiner Haustür? Bürgerbeteiligung und Energiewende Frank Ulmer
DIALOGIK – gemeinnützige Gesellschaft für Kommunikations- und Kooperationsforschung Stuttgart


Für die Energiewende wird unser gesamtes Energiesystem, das rund um die Uhr in Betrieb ist, umgebaut. Die Vorlesung zeigt, welche technischen und gesellschaftlichen Herausforderungen mit dem Netzausbau verbunden sind.
Den technischen Aspekt der Energiewende stellt Christian Rehtanz vor: Neue Stromerzeuger, Netze und Speicher müssen in ein zukünftiges System integriert werden. Hierbei besteht die Herausforderung darin, diesen Ausbau funktionsfähig, aber vor allem umweltkompatibel sowie gesamtgesellschaftlich und wirtschaftlich tragbar zu gestalten. Als Experte für elektrische Netze geht Christian Rehtanz insbesondere auf deren Funktionsweise und ihren zukünftigen Bedarf ein.
Frank Ulmer beschäftigt sich in seinem Vortrag mit den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, die für die Energiewende geschaffen werden müssen: Wie kann Bürgerbeteiligung sinnvoll gestaltet werden? Wann ist der richtige Zeitpunkt dafür? Wie können sich Bürger wirkungsvoll einbringen? Der Vortrag zeigt vor allem die Erfolgsfaktoren für einen gelingenden Netzausbau, geht aber auch auf Gründe ein, warum Infrastrukturen abgelehnt werden.

Die Vorlesung richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe.

Weitere Informationen:
Janina Amendt
030 / 20 370 529, amendt@bbaw.de
www.bbaw.de

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung unter amendt@bbaw.de ist erforderlich.



Mittwoch, 29. Oktober 2014 um 19.30Uhr
Vortragskonzert
Emotionsbildung - Wie löst Musik Emotionen im Gehirn aus?
Klavierquintetts f-Moll Op. 34 von Johannes Brahms
Klavier: Satoko Matsumoto
Violinen: Julia Alexa Kraft, Stefan Koelsch
Viola: Chie Peters
Cello: Johanna Helm

Jeder kennt die Erfahrung, dass Musik Emotionen hervorruft. Aber wie löst Musik eigentlich Emotionen in uns aus? Kann Musik selber überhaupt Emotionen auslösen? Sind durch Musik hervorgerufene Emotionen tatsächlich "echte" Emotionen, die essentielle Zentren emotionaler Verarbeitung im Gehirn aktivieren? Wie kann emotionale Erfahrung mit Musik zur Emotionsbildung beitragen, z.B. zur angemessenen Erkennung und Regulation von Emotionen?

In diesem Vortragskonzert befasst sich Univ.-Prof. Stefan Koelsch mit diesen Fragen und stellt dazu Ergebnisse der Hirnforschung so vor, dass sie auch für neurowissenschaftliche Laien verständlich sind. Dabei werden vorgestellte Studien und Befunde anhand musikalischer Beispiele live anhand des Klavierquintetts f-Moll Op. 34 von Johannes Brahms illustriert.

Anschließend wird das gesamte Klavierquintett vorgetragen.

Es werden keine Anmeldungen mehr entgegen genommen!




Donnerstag, 16. Oktober 2014 um 19.30 Uhr
Torgespräch
Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe Expeditionen ins Leere
zum Thema
Der Urknall im Labor - eine physikalische Reise ins Leere mit Professor Dr. Thomas Naumann, Zeuthen

Der 27 Kilometer lange Large Hadron Collider LHC am CERN in Genf ist das größte Forschungsprojekt der Menschheit. Die „Weltmaschine“ LHC vollzieht den Urknall im Labor nach, und ihre Experimente helfen zu verstehen, wie das Universum aus dem Nichts entstand und zudem wurde, was es heute ist.

Die vom Nobelpreis 2013 gekrönte Entdeckung des Higgs-Teilchens als dem Ursprung der Masse im Universum war der erste große Erfolg des LHC. Zwei weitere Rätsel des Kosmos sind die Natur der mysteriösen Dunklen Energie und der Dunklen Materie im Universum. Auch zu ihrer Lösung trägt der LHC bei: er erforscht detailliert das die Leere durchdringende Higgs-Feld und sucht nach den Teilchen einer supersymmetrischen Spiegelwelt. Der Vortrag stellt die Arbeit am LHC vor und gibt einen Überblick über die aktuellen Forschungsergebnisse.

Thomas Naumann leitet die Gruppe Teilchenphysik am Deutschen Elektronen-Synchrotron DESY in Zeuthen und arbeitet am Europäischen Zentrum für Kernforschung CERN in Genf.
Prof. Naumann wurde 1953 in Dresden geboren, studierte dort bis 1975 an der Technischen Universität Physik und promovierte 1980 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 1992 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter des DESY und lehrt seit 2005 als Honorarprofessor an der Universität Leipzig. Im Auftrag des BMBF koordiniert er die deutsche Öffentlichkeitsarbeit für CERN und den LHC.

Anmeldung für die Veranstaltung:
info@stiftungbrandenburgertor.de



Donnerstag, 4. September 2014 um 19.30 Uhr
Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe Expeditionen ins Leere
zum Thema
Die Tiefsee - Expedition ins Unbekannte
Mit Professorin Dr. Angelika Brandt, Hamburg

Edward Forbes (1815 – 1854) bewies durch den Fang eines Seesterns aus 400 Metern Meerestiefe, dass das Leben im Meer nicht auf den oberflächennahen Bereich beschränkt ist. Aufgrund der geringen Anzahl von Organismen in seinen Fängen publizierte er jedoch die Abyssus Theorie. Seine Hypothese war, dass mit zunehmender Tiefe die Dichte der Organismen zurück geht und die Tiefsee unterhalb 500 Metern Tiefe eine Zone ohne Leben sei. Heute wissen wir, dass selbst am tiefsten Punkt des Meeres in über10.000 Meter Tiefe Lebewesen zu finden sind.
Die Tiefsee ist der größte Lebensraum der Erde, mehr als 70 Prozent unseres Planeten sind Ozean und davon sind 90 Prozent Tiefsee. Bisher ist jedoch weniger als ein Prozent des Tiefseemeeresbodens wissenschaftlich untersucht und die meisten Arten sind unbeschrieben. Der Vortrag gibt einen Einblick in die Vielfalt der Organismen, ihre Biogeographie, spezielle Anpassungsstrategien und geographische Regionen sowie mögliche Konsequenzen des Tiefseebergbaus.

Prof. Dr. Angelika Brandt ist Diplompädagogin und promovierte Meeresforscherin. Sie wurde 1995 an die Universität Hamburg berufen. Dort leitete sie von 2004 bis 2009 das Zoologische Museum Hamburg sowie seit 2009 den Verbund der Naturwissenschaftlichen Sammlungen Hamburg. Frau Brandt ist derzeit stellvertretende Leiterin des Zoologischen Museums Hamburg.

Sie hat an 22 Expeditionen teilgenommen und wurde 2007 von der National Geographic Society als Adventurer of the Year gewählt und ihre Forschungsergebnisse in der südpolaren Tiefsee wurden vom Time Magazine als eine der 10 international wichtigsten Entdeckungen von 2007 publiziert. Für diese Forschungsarbeiten wurde ihr 2008 die SCAR Medal of Excellences for Polar Sciences verliehen. Seit 2011 ist Frau Brandt ordentliches Mitglied der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz.



Donnerstag, 19. Juni 2014 um 19.30 Uhr
Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe Expeditionen ins Leere zum Thema
Das Dunkle Universum:
Hinweise auf Materie und Energie jenseits der bekannten Physik
mit Professor Dr. Ralf Bender, München

Die Materie, die uns im Alltag umgibt und die Physiker, Chemiker und Biologen erforschen, besteht aus den Atomen der chemischen Elemente, die aus nur drei Elementarteilchen aufgebaut sind (Protonen, Elektronen, Neutronen). Durch astronomische Beobachtungen gibt es aber bereits seit mehr als 70 Jahren Hinweise auf mindestens eine weitere stabile Materieform, die in irdischen Labors bisher nicht nachgewiesen werden konnte. Diese so genannte „Dunkle Materie“ erweist sich als ein entscheidender Baustein des Universums, denn nach heutigem Verständnis würden ohne sie weder Galaxien noch Sterne und Planeten existieren. In den letzten 15 Jahren haben die Astrophysiker außerdem noch eine neue Energieform gefunden, die „Dunkle Energie“, die für eine beschleunigte Expansion des Universums sorgt, deren Funktion und physikalischer Ursprung aber noch gänzlich unverstanden sind.

Der Vortrag beschreibt die astrophysikalische Evidenz für Dunkle Materie und Dunkle Energie und beleuchtet ihre Bedeutung für den Aufbau unseres Universums.

Ralf Bender ist Ordinarius für Astronomie und Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und Direktor am Max-Planck-Institut für extraterrestrische Physik in Garching. Seine Forschungsschwerpunkte sind Galaxien, Schwarze Löcher, Dunkle Materie und Dunkle Energie. Neben seinen wissenschaftlichen Arbeiten widmet er sich dem Bau von optischen und Infrarot-Instrumenten für Großteleskope in Chile, USA und Deutschland sowie für den ESA-Satelliten EUCLID, der ab 2020 die dunkle Energie erforschen soll.

Ralf Bender ist Sprecher der International Max-Planck Research School on Astrophysics at the LMU, sowie Ko-Sprecher des Transregio-Sonderforschungsbereichs
„The Dark Universe“.

Wir bitten um Anmeldung unter info@stiftungbrandenburgertor.de; Stichwort: Expedition ins Leere



Dienstag, 6. Mai 2014 um 19.30 Uhr
Forschungsreisen in die AntarktisVom unbekannten „Südlichen Eismeer“ zum „Antarktischen Festland“

Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe Sonden in die Wissenschaft - Expeditionen ins Leere mit Dr. Cornelia Lüdecke, München

Als die erste deutsche Südpolarexpedition 1901 aufbrach, wusste man noch nicht, ob die weit von den Handelsrouten entfernte Antarktis ein eisbedeckter Kontinent war oder - wie die Arktis - ein gefrorenes Meer mit Inseln entlang des Polarkreises. Eine lange Reihe von Expeditionen erkundete diese lebensfeindliche Weltregion. Ungeachtet ihrer unterschiedlichen nationalen Herkunft und Zusammensetzung trugen alle Expeditionen Mosaiksteine zur Entschleierung der Antarktis bei und erprobten dabei verschiedene Expeditionsformen von festen Überwinterungsstationen bis hin zu kurzen Sommerkampagnen. Inzwischen steht fest, dass der Festlandbereich der Antarktis die größte Wüste der Erde bildet und möglicherweise wertvolle Bodenschätze birgt. Neben der Geschichte der Antarktisexpeditionen geht der Vortrag der Frage nach, was wir heute über die Antarktis wissen und welche Ziele aktuelle Forschungsvorhaben es gibt.

Cornelia Lüdecke lebt in München und ist Privatdozentin für Geschichte der Naturwissenschaften an der Universität Hamburg. Seit 2012 ist sie Vice President der International Commission on History of Oceanography. Sie hat 13 Monographien und über 160 Artikel zur Geschichte der Meteorologie, Geographie, Ozeanographie und Polarforschung verfasst. 2010 erhielt sie die Reinhard Süring Medal der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft und 2012 wurde sie zum korrespondierenden Mitglied der International Academy of the History of Science in Paris ernannt.



Mittwoch, 27. November, 18 Uhr
Die Mobilität der Zukunft
Nachhaltig, effizient, intelligent und sicher soll die Mobilität der Zukunft sein!

Vorlesung der Technikwissenschaftlichen Klasse der
Berlin Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften
In Kooperation mit der Stiftung Brandenburger TorIn Kooperation mit der Stiftung Brandenburger Tor

Nachhaltig, effizient, intelligent und sicher soll die Mobilität der Zukunft sein! Die Veranstaltung zeigt, welche innovativen Konzepte und technischen Möglichkeiten es heute schon gibt.

Fahrzeuge sind künftig untereinander über Internet vernetzt und werden somit zu mobilen Internet-Knoten, die andere Verkehrsteilnehmer vor erkannten lokalen Gefahren in Echtzeit informieren, autonome Fahrfunktionen übernehmen und sich zu energieeffizienten Konvois formieren können. Die gesamte Verkehrsinfrastruktur wird ebenfalls in die sogenannte Car2X Kommunikation einbezogen, so dass ein Internet der Dinge entsteht, mit dem Unfälle ausgeschlossen, der Verkehrsfluß optimiert und der Energieverbrauch minimiert werden kann. Wolfgang Wahlster wird anhand praktischer Beispiele aus seinen Forschungsprojekten mit der Automobilbranche neuartige Fahrzeugkonzepte und Tests mit vernetzten, intelligenten Autos vorstellen. Er wird zeigen, dass auch neue Formen der Kommunikation zwischen den Fahrern und der neuen Generation von Fahrzeugen möglich werden. Zukünftige Mobilitätskonzepte für den Individualverkehr, bei denen Elektrofahrzeuge intern und extern über Internet-Protokolle vernetzt sind, bringen neben den neuen Assistenzfunktionen aber auch Sicherheitsrisiken, wie sie aus der offene Internet-Kommunikation bekannt sind.

Energie- und Verkehrswende werden aktuell - zumeist voneinander losgelöst diskutiert. Wie kann nun eine Zukunft aussehen, die Energie- und Mobilitätswende zusammendenkt? Wie wollen wir Verkehr in Städten gestalten und kann das Elektroauto ein Baustein einer stabilen Versorgung mit regenerativer Energie sein und welche Rolle spielt das Smartphone für die Mobilität von morgen? Diese und weitere Fragen untersucht Frank Wolter in einem Konsortium von 25 Partnern im Forschungsprojekt BeMobility. Elektroautos im Carsharing sollen gemeinsam mit anderen Angeboten des öffentlichen Verkehrs eine flexible, einfache und umweltgerechte Mobilität ermöglichen. Die Fahrzeugbatterien einer elektrischen Carsharing-Flotte können in einem intelligenten Stromnetz als Energiepuffer zwischen volatilem grünen Energieangebot und volatiler Nachfrage dienen.

Vernetzte Fahrzeuge als mobile Assistenten
Wolfgang Wahlster
Leiter des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz
Mitglied der BBAW

Nachhaltige, vernetzte urbane Mobilität
Frank Wolter
Leiter des Forschungsprojektes BeMobility
Innovationszentrum für Mobilität und gesellschaftlichen Wandel (InnoZ)

Moderation:
Markus Heidmeier
(D-Radio Wissen)

Die Vorlesung richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe an Berliner Schulen.

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung unter wolfs@bbaw ist erforderlich.

Weitere Informationen

Janina Wolfs
Tel: 20370529
wolfs@bbaw.de
www.bbaw.de



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Die Veranstaltungen finden im Max Liebermann Haus statt.

Bitte melden Sie sich bei Interesse unter Angabe des Veranstaltungstitels und Datums an.
Tel.: 22 63 30 30/17
info@stiftungbrandenburgertor.de


Über die Torgesprächs-
reihe "Sonden in die Zukunft" (2002 - 2005) sind zwei Hör-CDs entstanden.

Sie können diese über "Publikationen" gegen eine Schutzgebühr i.H.v. Euro 2 bestellen.


Weitere Torgespräche finden Sie im Bereich Kultur.

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